Allgemeine Geschäftsbedingungen

gültig für die Inanspruchnahme von Leistungen von

Mag.a Bianca Weinhart


www.biancaweinhart.at

(im Folgenden „Anbieterin“ genannt)

Stand: 08. Juni 2025

1. Geltungsbereich

1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen zwischen der Anbieterin und ihren Kundinnen und Kunden (im Folgenden „KundIn“) in der jeweils gültigen Fassung.

1.2. Das Angebot der Anbieterin umfasst folgende Dienstleistungen:

  • Klinisch-psychologische Behandlung und Beratung
  • Pilatestraining (Einzel- und Gruppentraining)
  • Yogatraining (Einzel- und Gruppentraining)

1.3. Abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen der KundIn werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Vertragsabschluss

2.1. Die Angebote auf der Website der Anbieterin sind freibleibend und stellen eine Einladung zur Abgabe eines Angebots durch die KundIn dar.

2.2. Der Vertrag kommt durch die Terminvereinbarung (mündlich, telefonisch, per E-Mail oder über ein Online-Buchungssystem) und die Annahme durch die Anbieterin zustande. Die Annahme kann auch durch die Bestätigung des Termins erfolgen.

2.3. Die Anbieterin behält sich das Recht vor, KundInnen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

3. Spezifische Bestimmungen für Klinisch-Psychologische Behandlung

3.1. Verschwiegenheitspflicht: Die Anbieterin unterliegt der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht gemäß § 37 des Psychologengesetzes 2013 (PG 2013). Alle Informationen, die der Anbieterin im Rahmen der klinisch-psychologischen Behandlung anvertraut werden, werden streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Ausnahmen bestehen nur bei gesetzlicher Verpflichtung oder mit ausdrücklicher schriftlicher Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht durch die KundIn.

3.2. Aufklärung und Eigenverantwortung: Die KundIn wird über die Methoden, den Ablauf und die Ziele der Behandlung aufgeklärt. Die klinisch-psychologische Behandlung ist ein kooperativer Prozess. Die KundIn nimmt die Behandlung eigenverantwortlich in Anspruch und ist zur aktiven Mitarbeit aufgefordert. Es wird darauf hingewiesen, dass die Behandlung keine ärztliche Behandlung ersetzt. Bei akuten medizinischen oder psychiatrischen Beschwerden ist ein Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren.

3.3. Honorar und Abrechnung: * Das Honorar für klinisch-psychologische Leistungen ist gemäß § 6 Abs. 1 Z 19 UStG umsatzsteuerbefreit. * Die aktuellen Honorarsätze werden auf der Website der Anbieterin bekannt gegeben oder im Erstgespräch vereinbart. * Eine teilweise Kostenrückerstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung ist bei Vorliegen einer krankheitswertigen Störung möglich. Die KundIn ist selbst für die Einreichung bei der Krankenkasse verantwortlich.

4. Spezifische Bestimmungen für Pilates- und Yogatraining

4.1. Gesundheitszustand und Haftungsausschluss:

  • Die KundIn versichert, dass sie sportgesund ist und keine medizinischen Bedenken gegen die Teilnahme am Pilates- oder Yogatraining bestehen. Bei bestehenden gesundheitlichen Beschwerden (z.B. Verletzungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schwangerschaft) ist die KundIn verpflichtet, vor der Teilnahme eine ärztliche Bestätigung einzuholen und die Anbieterin vor jeder Einheit über die Beschwerden zu informieren.
  • Die Teilnahme am Training erfolgt auf eigene Gefahr und in eigener Verantwortung. Die Anbieterin haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Ausführung von Übungen oder Selbstüberschätzung der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit entstehen.
  • Eine Haftung für Wertgegenstände wird nicht übernommen.

4.2. Ablauf des Trainings: Die KundIn hat den Anweisungen der Anbieterin Folge zu leisten, um einen sicheren und effektiven Trainingsablauf zu gewährleisten.

5. Terminvereinbarung, Stornobedingungen und Ausfall

5.1. Vereinbarte Termine (für alle Dienstleistungen) sind verbindlich und werden für die KundIn freigehalten.

5.2. Stornierung durch die KundIn:

  • Eine kostenfreie Stornierung eines Einzeltermins ist bis zu 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Die Stornierung muss telefonisch oder per E-Mail erfolgen.
  • Bei einer Stornierung innerhalb von 48 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen wird das volle Honorar für die gebuchte Einheit in Rechnung gestellt, da der Termin so kurzfristig nicht neu vergeben werden kann.
  • Für Workshops oder Kurse können gesonderte Stornobedingungen gelten, die bei der Anmeldung bekannt gegeben werden.

5.3. Absage durch die Anbieterin: Sollte die Anbieterin aus wichtigen Gründen (z.B. Krankheit) einen Termin absagen müssen, wird die KundIn schnellstmöglich informiert und es wird ein Ersatztermin vereinbart. Darüber hinausgehende Ansprüche bestehen nicht.

6. Zahlungsbedingungen

6.1. Das Honorar bzw. die Kursgebühr ist – sofern nicht anders vereinbart – unmittelbar nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug fällig.

6.2. Die Bezahlung kann in bar, per Banküberweisung oder über andere angegebene Zahlungsmethoden erfolgen.

6.3. Bei Zahlungsverzug ist die Anbieterin berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verrechnen.

7. Datenschutz

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Detaillierte Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in der separaten Datenschutzerklärung auf unserer Website.

8. Schlussbestimmungen

8.1. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für das Abgehen vom Schriftformerfordernis.

8.2. Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts.

8.3. Für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB wird – soweit gesetzlich zulässig – als Gerichtsstand das für den Sitz der Anbieterin sachlich zuständige Gericht vereinbart. Für Verbrauchergeschäfte gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

8.4. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommende, wirksame und durchführbare Regelung.

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